Begegnung im Theateruniversum

Ort & Zeitraum

Recklinghausen

01.10.2018 – 30.06.2019

Ausgangslage, Ziele und Zielgruppe des Projekts

Für Schülerinnen und Schüler mit einem Fluchthintergrund und deren Eltern ist der erste Kontakt zur Schule oft befremdlich, da andere Regeln, Abläufe und Mitwirkungsmöglichkeiten und -pflichten als im Heimatland existieren.

Ziel des Projektes war es, ein niedrigschwelliges Angebot im Bereich Theater, Musik und Film zu schaffen, um die Kreativität der Kinder zu fördern, Begegnung zu ermöglichen und einen ersten Kontakt zur Bildungseinrichtung Schule für die geflüchteten Kinder der Aufnahmeeinrichtung herzustellen.

Beschreibung/Inhalt

Das Angebot wurde gemeinsam mit einem freien Theater einmal wöchentlich für Kinder einer Flüchtlingsunterkunft und der Schule durchgeführt. Beteiligt waren auch die Eltern, Mitarbeitende der Unterkunft, Schülerinnen und Schüler und das Schulkollegium. Das Projekt wurde mit einer Abschlussaufführung für die Eltern gekrönt.

Träger & Kooperationspartner

Grundschule am Klostermarkt,

RUHRORTER (Theater an der Ruhr gGmbH)

Tipps & Tricks

Warum sich Theater in der Arbeit mit vielfältigen Gruppen empfiehlt:

  • Kooperation: Theater funktioniert, wenn alle aufeinander achten und miteinander kooperieren.
  • Bewegung als Sprache: Theater funktioniert u.a. über Bewegung und schafft damit Verständigungs-möglichkeiten abseits gemeinsamer Sprache.
  • gemeinsames Ziel: im Theater können alle gemeinsam etwas schaffen und ein Ziel verfolgen. Niemand ist entbehrlich!
  • Selbstwirksamkeit: Im Theater kann jede*r niedrigschwellig mit unterschiedlichen Mitteln gestalten und sich damit als wirksam wahrnehmen.
     
    Praxiserfahrung:
     
    Tipp 1 - ORT
    Aufgrund von begrenzten Kapazitäten bzw. Zugangs-schwierigkeiten auf Seiten der Institutionen Schule und Unterkunft war es sinnvoll, das Angebot an einem dritten Ort in Reichweite stattfinden zu lassen.
     
    Tipp 2 - ZUGANG
    Im Austausch der drei beteiligten Institutionen war es zunächst schwierig, die Kinder aus der Unterkunft für das Angebot zu begeistern, aus folgenden Gründen:
  • Angebot außerhalb der Unterkunft
  • wenig/keine Berührung mit Theater
  • Kinder/Eltern kennen das Angebot und die Kursleiter*innen noch nicht.
    Indem wir das Angebot zusätzlich einmal wöchentlich in der Unterkunft speziell für die Kinder dort angeboten haben, konnten die Zugangsschwellen verringert und viele Kinder und Eltern für das Angebot begeistert werden.

Aufwand

Kooperation zwischen Schule, freier Theatergruppe und Flüchtlingsunterkunft

Sie haben auch ein Mikroprojekt oder eine Aktivität im Rahmen des Projektes „Wegbereiter“ durchgeführt?

Hier einreichen

Diese Website verwendet Cookies. Okay Mehr Infos