Graffiti der Kulturen II - Ein Teil des Ganzen

Ort & Zeitraum

Ottilie-Schönewald-Weiterbildungskolleg: 02.03.2020 – 05.03.2020

Technische Berufliche Schule 1: 09.03.2020 – 12.03.2020

Walter-Gropius-Berufskolleg: 08.06.2020 – 12.06.2020

Alice-Salomon-Berufskolleg: 21.09.2020 – 25.09.2020

Ausgangslage, Ziele und Zielgruppe des Projekts

Das Projekt ist vorrangig für zugewanderte Schüler/-innen ausgelegt und soll ihnen die Chance bieten sich und ihre Biografie in Form einer bestimmten Kunstrichtung (angelegt an den Künstler …) zu verwirklichen. Dabei sind ihnen sehr viele Freiräume gegeben, wodurch unterschiedlichste Kunstwerke entstehen.

Beschreibung/Inhalt

„Ein Teil einer Geschichte, Erlebnisse und Visionen“ – unter diesem Motto haben Schülerinnen und Schüler des Walter-Gropius-Berufskollegs, der Technischen Beruflichen Schule 1, des Ottilie-Schönewald-Weiterbildungskollegs sowie des Alice-Salomon-Berufskollegs ein eigenes Puzzleteil mit einem Portraitfoto von sich selbst versehen. Das Puzzleteil haben sie zuvor aus einer großen Rolle Papier nacheinander ausgeschnitten, sodass die entstandenen Kunstwerke nach Abschluss der Woche zu einem großen Gesamtpuzzle zusammengefügt werden konnten.


Jedes Puzzleteil konnte individuell nach eigenen Vorstellungen und Farbwünschen, unter Zuhilfenahme verschiedener Mal- und Sprühtechniken, gestaltet werden.
Den Schülerinnen und Schülern stand es frei, ein eigenes Foto mitzubringen oder sich vor Ort fotografieren zu lassen. Anhand dieses Fotos, welches zuvor mit entsprechender Software bearbeitet wurde, entstand eine Schablone des Oberkörpers, die sie präzise ausgeschnitten haben.

Unter freiem Himmel ging es nach dem Motto „shake it and spray it“ an die Sprühdosen. Unter Anleitung des Kunstpädagogen Martin Domagala haben sie ihre fertigen Schablonen auf die Puzzleteile gesprüht. Auch Namen und Beschriftungen, wie z.B. Gedichte oder Liedtexte, haben ihren Platz auf den einzelnen Puzzleteilen gefunden.


Die jeweiligen Gesamtkunstwerke der einzelnen Schulen waren jeweils „ein Teil des Ganzen“. Durch die Zusammenführung der einzelnen Teile der Schulen entstand ein großes Gesamtkunstwerk in dessen Fokus das Abbild eines gesamtgesellschaftlichen Gefüges und somit der Rolle des Individuums in der Gesellschaft steht.


Das Projekt wurde zu unterschiedlichen Zeiten an den jeweiligen Schulen durchgeführt. Das Ottilie-Schönewald-Weiterbildungskolleg startete die Projektreihe in der Woche vom 02.03. – 05.03.2020 mit insgesamt vier Studierenden.
Die neun Schülerinnen und Schüler der Technischen Beruflichen Schule 1 durften in der Woche vom 09.03. – 12.03.2020 ihre individuellen biografischen Puzzleteile gestalten.
Aufgrund der Einschränkungen bezüglich des Coronavirus ab dem 16.03.2020 konnte das Graffitiprojekt am Walter-Gropius-Berufskolleg und Alice-Salomon-Berufskolleg nicht in den geplanten Zeiträumen durchgeführt werden und wurde zunächst auf unbestimmte Zeit verschoben.
Am Walter-Gropius-Berufskolleg konnten dann in der Woche vom 08.06.2020 – 12.06.2020, insgesamt neun Schülerinnen und Schüler unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln an ihren jeweiligen Kunstwerken arbeiten und diese gestalten.
Das Alice-Salomon-Berufskolleg hat mit der Durchführung des Projektes in der Woche vom 21.09.2020-25.09.2020 mit insgesamt fünf Schülerinnen und Schülern das Projekt „Graffiti der Kulturen – Ein Teil des Ganzen“ abgeschlossen.


Aufgrund der geltenden Vorschriften in Bezug auf das Coronavirus musste leider von einer großen Abschlusspräsentation unter freiem Himmel mit Gruppenfoto und Präsentationen der Kunstwerke Abstand genommen werden. Als alternative Präsentationsform wurde eine Broschüre erstellt.

Träger & Kooperationspartner

Kooperationspartner: Technische Berufliche Schule 1, Alice Salomon Berufskolleg, Ottilie Schönewald Weiterbildungskolleg, Kunstpädagoge Martin Domagala.

Die Träger des Graffitiprojektes sind RuhrFutur gGmbH und das kommunale Integrationszentrum der Stadt Bochum.

Tipps & Tricks

Martin Domagala gab den Schüler/-innen einige Hilfsmittel an die Hand, sodass sie selber kreative Ideen zu möglichen Motiven und Gestaltungstechniken entwickeln konnten. So haben die Schüler/-innen beispielsweise Inspiration durch im Internet gefunden Motive gesammelt oder sich selber in verschiedenen Schriftzügen probiert. Sie haben sich auch gegenseitig Tipps zur Gestaltung gegeben und sich ebenfalls dabei geholfen.

Aufwand

Schülerinnen und Schüler kurz vor dem Projektstart an ihre Teilnahme erinnern.

Abwesenheit nicht stehen lassen, sondern nachfragen (warum gefehlt wurde).

Sie haben auch ein Mikroprojekt oder eine Aktivität im Rahmen des Projektes „Wegbereiter“ durchgeführt?

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