Soziale Integration durch Sport

Ort & Zeitraum

Recklinghausen,

01.09.2018 – 31.02.2019

Ausgangslage, Ziele und Zielgruppe des Projekts

Das Projekt richtet sich an junge Geflüchtete, die am „Sonderprogramm“, einer Jugendhilfemaßnahme für junge Geflüchtete von 16 bis 27 Jahren, im Berufsbildungszentrum (BBZ) der VHS Castrop-Rauxel teilnehmen. Durchgeführt wurde das Projekt zusammen mit den Jugendlichen der Jugendwerkstatt des BBZ. Ziel ist es, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Überblick über das Angebot der Sportvereine der Stadt Castrop-Rauxel bekommen. Es wurden sechs Sportvereine besucht und während der Besuche konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblicke in das Vereinsleben bekommen, sowie die Sportart mithilfe eines Vereinstrainers bzw. einer Vereinstrainerin kennenlernen. Durch diesen ersten Kontakt mit den Vereinen konnte eine Brücke zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und den Vereinen hergestellt werden. Geplant ist es, auch nach dem jeweiligen Projekttag den Kontakt zu den Vereinen zu halten und einen möglichen Vereinseintritt zu erleichtern.

Beschreibung/Inhalt

Einmal im Monat wurde ein ausgewählter Sportverein in Castrop-Rauxel besucht. Trainerinnen und Trainer brachten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die jeweilige Sportart durch aktive Teilnahme am Sportprogramm näher. Außerdem konnten sie Vereinsluft schnuppern, Vereinsmitglieder kennenlernen und sich austauschen. Das Kennenlernen untereinander war besonders wichtig, denn prinzipiell geht es bei der Integration in den Sport darum, Geflüchtete zur Teilnahme am Sportgeschehen und die Mitgliedschaft im Sportverein zu bewegen. Denn neben der Integration in die Vereinsgemeinschaft bietet der Sport günstige Rahmenbedingungen für weiterführende Integrationspotenziale. Im Verein können Erfahrungen, Kompetenzen und Kontakte gesammelt werden. Diese Fähigkeiten können auch in außersportlichen Integrationsprozessen, im sozialen, politischen und wirtschaftlichen Kontext genutzt werden. So entstehen im Sport soziale Beziehungen und Bindungen und neben dem aktiven Sporttreiben bieten die Vereine gute Gelegenheit zum kommunikativen Austausch. Letztendlich kann sich die integrative Wirkung des Sports auch auf die Bildungschancen auswirken.

Träger & Kooperationspartner

Berufsbildungszentrum der VHS Castrop-Rauxel.

In Kooperation mit der Stadtsportjugend Castrop-Rauxel. Die Stadtsportjugend unterstützt dabei die Kontakte zu den interessierten Vereinen aufzubauen und ist daran interessiert, nach Beendigung des Mikroprojektes mit der VHS Castrop-Rauxel gemeinsam an dem Projekt „Integration durch Sport“ festzuhalten.

Tipps & Tricks

Frühzeitige Planung, weil die Ressourcen bei den ehrenamtlichen Trainerinnen und Trainern in den Vereinen begrenzt sind.

Eine Zusammenarbeit mit dem Jugendsportbund ist empfehlenswert.

Aufwand

Trainerkosten sowie Anschaffungskosten für Sportmaterialien.

Sie haben auch ein Mikroprojekt oder eine Aktivität im Rahmen des Projektes „Wegbereiter“ durchgeführt?

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